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1. Sonderausgabe Corona-Virus: Unterstützung für Unternehmen und Eltern


Stand: 1. April 2020

Liebe Leserinnen und Leser,

der Corona-Virus stellt Unternehmen und Eltern vor große Herausforderungen. Die Bundesregierung und die brandenburgische Landesregierung möchten Abhilfe schaffen und haben verschiedenste finanzielle Unterstützungs- und Hilfsangebote erarbeitet.

Mit unserem aktuellen Newsletter zum Thema Corona-Virus möchten wir Ihnen einen Überblick über die bislang auf den Weg gebrachten Programme zum Themenbereich geben.

Wir haben unsere Servicezeiten während der Corona-Zeit von Montag bis Freitag auf 08:00 Uhr bis 16:30 Uhr erweitert und beraten Sie gerne zu allen Programmen unseres Themenbereiches. Sie erreichen uns telefonisch unter 0331-7044 5720 oder per E-Mail elternzeit@wfbb.de.

Unternehmen, die im Zusammenhang mit dem Corona-Virus in eine akute finanzielle Notsituation oder andere betriebswirtschaftliche Schwierigkeiten geraten sind, können sich an die Wirtschaftsförderung Brandenburg Land GmbH (WFBB) wenden. Telefonisch erreichen Sie die zentral eingerichtete Anlaufstelle von Montag bis Freitag zwischen 08:00 Uhr und 18:00 Uhr unter 0331-730 61-222 oder nehmen Sie den Kontakt über den eigens zu diesem Thema eingerichteten Fragebogen auf.

 

Ihre

Servicestelle Arbeitswelt und Elternzeit

Team WFBB Arbeit – Soziale Innovation, Integration & Vereinbarkeit


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Das Land Brandenburg hat für Unternehmen und Freiberufler, die durch die Corona-Krise in eine existenzbedrohende wirtschaftliche Schieflage und in Liquiditätsengpässe geraten sind, ein Soforthilfeprogramm aufgelegt.

Es gilt für gewerbliche Unternehmen und Angehörige der Freien Berufe mit bis zu 100 Erwerbstätigen, die eine Betriebs- beziehungsweise Arbeitsstätte im Land Brandenburg haben.

Die Soforthilfe ist gestaffelt nach der Zahl der Erwerbstätigen und beträgt:
bis zu 5 Erwerbstätige bis zu 9.000 Euro,
bis zu 15 Erwerbstätige bis zu 15.000 Euro,
bis zu 50 Erwerbstätige bis zu 30.000 Euro,
bis zu 100 Erwerbstätige bis zu 60.000 Euro.

Die Landesregierung gewährt die Soforthilfe als einen einmaligen Zuschuss, der nicht zurück gezahlt werden muss.

Seit Mittwoch, dem 25. März 2020, können Unternehmen und Freiberufler bei der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) Anträge stellen. Das Antragsformular ist digital ausfüllbar. Den ausgefüllten Antrag müssen Sie anschließend noch ausdrucken und rechtsverbindlich unterschreiben. Bitte beachten Sie auch die weiteren Anlagen sowie die ergänzenden Informationen zum Antragsverfahren.

Die Wirtschaftsförderung Land Brandenburg GmbH (WFBB) berät zur Antragstellung nach dem neuen Sofortprogramm unter 0331 / 730 61 222.

Weitere Informationen zum Soforthilfeprogramm können Sie in der Richtlinie oder der Kurzinformation nachlesen.


Die Bundesregierung hat in das Infektionsschutzgesetz einen Entschädigungsanspruch für Eltern mit Verdienstausfällen wegen behördlicher Schul- oder Kitaschließungen in der Corona-Zeit aufgenommen (§ 56 Abs. 1 a IfSG). Erwerbstätige beziehungsweise selbständige Sorgeberechtigte von Kindern bis zum 12. Lebensjahr oder mit Behinderung erhalten unter bestimmten Voraussetzungen eine Entschädigung von 67 Prozent des monatlichen Nettoeinkommens und maximal 2.016 Euro für bis zu sechs Wochen.

Die Entschädigung können erwerbstätige Eltern erst bekommen, wenn es keine anderen Möglichkeiten gibt, der Arbeit vorübergehend bezahlt fernzubleiben, wie etwa der Abbau von Zeitguthaben. Zudem gehen Ansprüche auf Kurzarbeitergeld dem Entschädigungsanspruch vor.

Die Auszahlung des Entschädigungsanspruchs läuft über die Betriebe. Den Antrag können Betroffene einreichen über das Portal: ifsg-online.de. Das Landesamt für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit (LAVG) bearbeitet die Entschädigungsanträge.

Diese Hilfsmaßnahme ist befristet bis Ende des Jahres 2020 und kann von den Betroffenen nicht während regulärer Schließzeiten, beispielsweise während Schulferien, beansprucht werden.

Grafik: BMFSFJ
© BMFSFJ 2020
BMFSFJ: Entschädigung Sorgeberechtigte

Für viele Familien ändern sich durch das Corona-Virus die zur Verfügung stehenden finanziellen Mittel. Manche Eltern können durch die weggefallene Kinderbetreuung in Kindergarten oder Schule ihrer Arbeit nicht in vollem Umfang nachgehen, sind in Kurzarbeit oder haben wegen ausbleibender Aufträge gravierende Einkommenseinbußen. Für diese Familien hat das Bundesfamilienministerium in der Corona-Zeit beim Kinderzuschlag eine Sonderregelung geschaffen. Sie können zusätzlich pro Kind bis zu 185 Euro monatlich erhalten.

Ab dem 1. April bis zum 30. September wird der Kinderzuschlag (KiZ) leichter zugänglich und der Berechnungszeitraum deutlich verkürzt. Familien, die einen Antrag auf den KiZ stellen, brauchen nicht mehr das Einkommen der letzten sechs Monate nachweisen, sondern nur das Einkommen des letzten Monats vor der Antragstellung.

Den Anspruch können Eltern mit dem KiZ-Lotsen der Arbeitsagentur prüfen. Der Antrag kann ab dem 1. April 2020 online eingereicht werden unter www.Notfall-KiZ.de.

Der Notfall-KiZ ist neben dem Kurzarbeitergeld, das für Familien höher ausfällt als für Kinderlose, und den Regelungen zur Entgeltfortzahlung durch die fehlende Kinderbetreuung ein wichtiger Baustein für Familien während der Corona-Zeit.

Infografik: BMFSFJ
© BMFSFJ 2020
NOTFALL-KIZ

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