Die Wirtschaftsförderung Brandenburg (WFBB) mit ihrer Servicestelle Arbeitswelt und Elternzeit berät Unternehmen und (werdende) Eltern zu den Themen Mutterschutz, Elternzeit – deren Gestaltungsmöglichkeiten mit und ohne Elterngeld – und zur Rückkehr an den Arbeitsplatz.

Unsere Beratungsangebote

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Montag bis Donnerstag: 08:00 Uhr – 16:30 Uhr

Freitag: 08:00 Uhr – 14:00 Uhr

Hilfen in der Corona-Zeit für Unternehmen und Eltern

Die Corona-Zeit stellt die Wirtschaft sowie Beschäftigte vor große Herausforderungen. Die Regierung möchte Abhilfe schaffen und arbeitet an verschiedenen finanziellen Unterstützungs- und Hilfsangeboten.
Wir möchten Unternehmen und Eltern hier einen Überblick über die bislang auf den Weg gebrachten Programme in unserem Themenbereich geben.

  • Kinderbonus und Entlastung für Alleinerziehende beschlossen
    Der Bundestag und der Bundesrat haben den Kinderbonus und die Entlastung für Alleinerziehende beschlossen. Den Kinderbonus zahlen die Familienkassen für Kinder, für die im September 2020 ein Kindergeldanspruch besteht, in zwei Raten von je 200 Euro in September und 100 Euro im Oktober 2020 zusammen mit dem Kindergeld aus. Für Kinder, die in einem anderen Monat im Jahr 2020 einen Anspruch auf Kindergeld haben, soll der Kinderbonus ebenso zeitnah ausgezahlt werden. Wann das genau geschehen wird, entscheidet die zuständige Verwaltung.

    Der Kinderbonus wird bei Leistungen nach dem SGB II oder dem Unterhaltsvorschuss sowie beim Kinderzuschlag und dem Wohngeld nicht als Einkommen berücksichtigt. Angerechnet wird er hingegen auf den Kinderfreibetrag. Für Alleinerziehende wird in den Jahren 2020 und 2021 der Steuerfreibetrag von derzeit 1.908 Euro auf 4.008 Euro pro Jahr angehoben. So dürfen Betroffene in diesen beiden Jahren weniger Einkommen versteuern.

  • Beschluss des Bundestages zu Anpassungen des Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetzes (BEEG) aus Anlass der COVID-19-Pandemie
    Das Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetz (BEEG) ist rückwirkend zum 1. März 2020 bis zum 30. Juni 2021 zeitlich befristet angepasst worden, um die finanzielle Stabilität von Familien in und nach der Covid-19-Pandemie abzusichern.

    1. Ist es Eltern in systemrelevanten Branchen und Berufen wegen der Herausforderungen während der Covid-19-Pandemie nicht möglich, ihre Elterngeldmonate zu nehmen, können sie diese aufschieben.
    2. Eltern verlieren ihren Partnerschaftsbonus nicht, wenn sie aufgrund der Covid-19-Pandemie aktuell mehr oder weniger arbeiten als geplant.
    3. Kurzarbeitergeld und Arbeitslosengeld reduzieren das Elterngeld nicht und haben bei einem weiteren Kind keinen negativen Einfluss auf die Höhe des Elterngeldes.

    Nähere Informationen zu den Sonderregelungen im Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetz (BEEG) aufgrund der COVID-19-Pandemie sowie Erläuterungen zu den jeweiligen Gesetzesmaßnahmen finden Sie in unserem SAE-Newsletter Sonderausgabe Corona-Virus vom 11.05.2020.
  • Förderung der Freistellung von Kita-Beiträgen im Land Brandenburg
    Seit dem 1. April 2020 fördert das Land Brandenburg wegen des Corona-Virus' die Freistellung von Elternbeiträgen für Krippe, Kita und Hort. Vorausgesetzt, die Eltern nutzen die Notbetreuung nicht.
    Kinderbetreuungseinrichtungen, die Eltern in der Corona-Zeit von Beitragszahlungen freistellen, können bei ihrem örtlichen Träger der öffentlichen Jugendhilfe / Jugendamt einen Förderantrag stellen und bekommen dann Pauschalbeträge vom Land erstattet. Die Eltern selbst brauchen nichts tun.
    Weitere Informationen zur Beitragsfreistellung können Interessierte in der Richtlinie nachlesen.

  • Entschädigung für Eltern bei Verdienstausfall
    Die Bundesregierung hat für Eltern mit Verdienstausfällen wegen behördlicher Schul- oder Kitaschließungen über das Infektionsschutzgesetz (§ 56 Abs. 1 a IfSG) einen Entschädigungsanspruch befristet bis Ende des Jahres 2020 geregelt. Erwerbstätige beziehungsweise selbständige Sorgeberechtigte von Kindern bis zum 12. Lebensjahr oder mit Behinderung erhalten unter bestimmten Voraussetzungen eine Entschädigung von 67 Prozent des monatlichen Nettoeinkommens für bis zu zehn Wochen, Alleinerziehende bis zu 20 Wochen. Die Auszahlung des Entschädigungsanspruchs läuft über die Betriebe.
    Den Antrag können Betroffene einreichen über das Portal: ifsg-online.de. Das Landesamt für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit (LAVG) bearbeitet die Entschädigungsanträge.

  • Notfall-Kinderzuschlag für Eltern mit Einkommenseinbußen
    Mit dem Notfall-Kinderzuschlag unterstützt das Bundesfamilienministerium Eltern, bei denen in der Corona-Zeit Einkommen wegfällt. Ab dem 1. April bis zum 30. September 2020 brauchen Eltern nur das Einkommen des letzten Monats vor der Antragstellung nachweisen – nicht mehr das der letzten sechs Monate.  

Die Servicestelle Arbeitswelt und Elternzeit veröffentlicht neue Arbeitnehmerbroschüre

 

Die praxisnahe und serviceorientierte Infobroschüre der Servicestelle Arbeitswelt und Elternzeit (SAE) steht ab sofort für Brandenburger Beschäftigte zur Verfügung.

Die Servicestelle hat die Arbeitnehmerbroschüre grundlegend überarbeitet und im neuen Layout gestaltet. Die Broschüre ist ein wichtiges und bedeutsames Informationsangebot für die werdenden Eltern im Land Brandenburg. In der Broschüre hat das Team der Servicestelle alle Informationen rund um die Themen Mutterschutz, Elternzeit und Berufsrückkehr zielgruppenspezifisch und praxisorientiert aufbereitet. Die Broschüre gibt Auskunft zu den einzelnen Phasen der familienbedingten Auszeit. Das Material enthält einen informativen Teil zu den Themen rund um Familienfreundlichkeit und Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Chronologisch strukturiert werden die Phasen Schwangerschaft, Mutterschutz und Elternzeit dargestellt und erläutert, was zu erledigen ist und welche rechtlichen Vorgaben zu beachten sind.

Zum Herunterladen der Broschüre hier klicken.

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Nutzerfreundlicher Rechner im neuen Layout

Mit unseren Urlaubsrechnern können sich (werdende) Eltern und deren Arbeitgeberinnen beziehungsweise Arbeitgeber die Ansprüche auf eventuell bestehenden Resturlaub ermitteln.

Alle Urlaubsrechner wurden optisch neu gestaltet und sind noch nutzerfreundlicher. Nutzerinnen und Nutzer können ihren verbleibenden Urlaubsanspruch während Beschäftigungsverbot, Mutterschutz und Elternzeit für einen Zeitraum von bis zu 3 Jahren ermitteln. Die Berechnung ist sehr leicht durch einen Klick in die betreffenden Monate mit einer Familien-Auszeit möglich.

Hier geht es zu unserem Urlaubsrechner für:

Sollten Sie noch Fragen haben oder gezielte Informationen zu einer individuellen Berechnung der Resturlaubsansprüche wünschen, sprechen Sie uns gerne an 0331-7044 5720 *.

* Es können Kosten gemäß Ihres Telefontarifes für Anrufe in das dt. Festnetz entstehen. Dieses gilt auch für Anrufe aus dem Mobilfunknetz.

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