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Sonder-Ausgabe vom 17.09.2014

Liebe Leserinnen und Leser,

am 20. August 2014 fand unsere diesjährige Fachtagung zum Thema „Vereinbarkeit von Beruf und Familie – Herausforderung und Chance für Unternehmen“ statt. Mehr als 80 Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wissenschaft sowie von Unternehmen und Vereinen folgten unserer Einladung. Gemeinsam gingen wir der Frage nach, ob sich die Vereinbarkeit von Beruf und Familie lohne.
Den Rahmen für die Veranstaltung bildeten Referate über sozialwissenschaftliche Instrumente und Erkenntnisse sowie unternehmerische Anwendungsbeispiele familienbewusster Personalpolitik. Die Pausen nutzten die Gäste, um sich mit den Referenten oder auch untereinander in regen Gesprächen über die Chancen und Herausforderungen der Vereinbarkeit auszutauschen.

Wir sind glücklich sagen zu können, dass die Vereinbarkeit von Beruf und Familie in der Brandenburger Wirtschaft bereits angekommen ist – so die Quintessenz der Fachtagung. Das unterstrichen vier „Best-Practice-Unternehmen“, die ihre Maßnahmen für eine familienbewusste Personalpolitik dem Auditorium präsentierten. Die Wissenschaft bestätigte die Familienfreundlichkeit in der Brandenburgischen Wirtschafts- und Personalpolitik.

Ich wünsche Ihnen mit unserem Newsletter eine interessante Lektüre! Und, wenn Sie möchten, kann er gern an Interessierte weitergereicht und hier abonniert werden.

Freundliche Grüße aus Potsdam sendet Ihnen
Simone Olbrich, Projektleiterin der Servicestelle Arbeitswelt und Elternzeit


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+++ Sondernewsletter im Nachgang der Fachtagung „Vereinbarkeit von Beruf und Familie – Herausforderung und Chance für Unternehmen" +++


Inputreferat von Arbeitsminister Günter Baaske zum Thema „Familienfreundlichkeit als Standortvorteil im Land Brandenburg“

Der Brandenburgische Minister für Arbeit, Soziales, Frauen und Familie, Günter Baaske, eröffnete mit einem Inputreferat zum Thema „Familienfreundlichkeit als Standortvorteil im Land Brandenburg“ die Fachtagung. Sein Tenor: „Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie wird für Unternehmen bei der Suche von Fachkräften immer wichtiger“. Lesen Sie mehr in der im Rahmen der Fachtagung veröffentlichten Pressemitteilung des Ministeriums für Arbeit, Soziales, Frauen und Familie des Landes Brandenburg.
Im Vorfeld begrüßte Dr. Steffen Kammradt, Sprecher der Geschäftsführung der ZukunftsAgentur Brandenburg GmbH, seit Januar 2014 Projektträger der Servicestelle Arbeitswelt und Elternzeit, das Veranstaltungspublikum.


Vereinbarkeit von Beruf und Familie aus wissenschaftlicher Sicht von Prof. Dr. Dr. Helmut Schneider und Dr. Jan Schröder

Prof. Dr. Dr. Helmut Schneider  erörterte in seinem Impulsvortrag die Frage: „Zahlt sich Familienfreundlichkeit für Unternehmen aus?“ Seine Antwort: Als Unternehmen eine familienbewusste Personalpolitik zu leben lohne sich nicht nur, sondern sei zunehmend Voraussetzung, um einen Personalengpass zu umgehen.


Dr. Jan Schröder referierte im Anschluss zum Thema „Familienorientierte Wirtschafts- und Personalpolitik – ein Vorteil für Regionen“. Er bestätigte aus wissenschaftlicher Sicht Brandenburg einen Vorsprung bei der Familienfreundlichkeit: „Brandenburg hat in Sachen Vereinbarkeit bundesweit einen Vorsprung“, so Schröder. Jedoch appellierte er, dass dieser Vorsprung besser vermarktet werden müsse, damit sich die gute familienorientierte Wirtschafts- und Personalpolitik in zählbare Standortvorteile auswirke.


Brandenburger Best-Practice-Beispiele Vereinbarkeit von Beruf und Familie

Wie Familienfreundlichkeit in der Brandenburgischen Wirtschaft in der Praxis aussieht, stellten vier Vertreterinnen beziehungsweise Unternehmerrinnen vor. In einer Expertenrunde sprachen sie über ihre individuellen Lösungsansätze zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie in ihren Unternehmen.
Einen Überblick über diese und weitere Praxisbeispiele familienfreundlicher Personalpolitik erhalten Sie auf unserer Webseite im Bereich „Unternehmensbeispiele“. Noch ausführlicher beschrieben und mit Anekdoten und Beispielen unterlegt, können Sie diese praxisnahen Umsetzungsmöglichkeiten von Vereinbarkeitsmaßnahmen in unserer jüngst veröffentlichten Broschüre „Familienfreundliche Unternehmen im Land Brandenburg – ein guter Platz für Fachkräfte“ nachlesen.


Katrin Lange, Amtsdirektorin im Amt Meyenburg und erste Stellvertreterin des Vorsitzenden des Vereins „Wachstumskern Autobahndreieck Wittstock Dosse e.V.“ (WADWD) verdeutlichte, dass die Vereinbarkeit von Beruf und Familie nicht ausschließlich ein Thema in Unternehmen ist. Im Verein engagieren sich Kommunen und Unternehmen gleichermaßen, um die Region rund um das Autobahndreieck Wittstock/Dosse zu stärken. So orientieren sich etwa die Öffnungszeiten der Kinderbetreuungseinrichtungen in der Region an die örtlichen Arbeitszeiten.


Austausch zwischen Politik und Wirtschaft zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie

Den Abschluss der Fachtagung bildete eine Expertenrunde mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik und Wirtschaft, die sich über ihre Ansichten und Vorstellungen zum Thema Vereinbarkeit von Beruf und Familie austauschten. Darunter Alexander Schirp, Geschäftsführer der Vereinigung der Unternehmerverbände in Berlin-Brandenburg. Er bestätigte, dass die Vereinbarkeit von Beruf und Familie in der Brandenburger Wirtschaft durchaus publik ist: "Die Familienfreundlichkeit hat sich von der Garnierung zu einem harten Marktfaktor entwickelt", so Schirp. "Allerdings ist sie ein sehr betriebs- und branchenindividuelles Thema."


Das Schlusswort hielt Dr. Friederike Haase, Amtschefin im Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen und Familie in Brandenburg: "Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie spielt schon heute eine große Rolle und wird künftig noch weiter an Bedeutung gewinnen", resümiert Haase. Am Ende bedankte sie sich für die gelungene Veranstaltung und freute sich auf eine weiterhin erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Servicestelle Arbeitswelt und Elternzeit.

Das komplette Programm der Fachtagung können Sie hier einsehen.

Weitere bildliche Impressionen zur Veranstaltung finden Sie hier.



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