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Ausgabe vom 22.06.2015

Liebe Leserinnen und Leser,

Foto: Peter Effenberger
(© ZAB ZukunftsAgentur Brandenburg GmbH)

auch 2015 stellt sich für viele Unternehmen und Beschäftigte im Land Brandenburg die Frage: Welche Herausforderungen und Chancen bringt mir die Vereinbarkeit von Beruf und Familie?

In ihrem Newsletter und durch ihre Beratung informiert die Servicestelle Arbeitswelt und Elternzeit auch in den kommenden Jahren in bewährter Weise unter der Telefonnummer 0331-70445720 zu den Themen Mutterschutz, Elternzeit, Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie zur familienbewussten Unternehmensführung. 

Der Newsletter richtet sich sowohl an Unternehmen und deren Personalverantwortliche als auch an (werdende) Eltern und thematisch interessierte Menschen.

Ich wünsche Ihnen viel Freude bei der Lektüre des Newsletters!

Peter Effenberger

Bereichsleiter ZAB Arbeit


Der Newsletter kann gerne an Interessierte weitergereicht und hier abonniert werden. Wenn Sie Probleme mit der Darstellung des Newsletters haben, klicken Sie bitte hier.



Wissenswertes für Unternehmen


Neue Studie zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist erschienen

Die neue Publikation "Die neue Vereinbarkeit - Warum Deutschland einen Qualitätssprung bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie braucht!" zeigt auf, dass Vereinbarkeitslösungen nach wie vor die meisten Unternehmen in ihrer Personalpolitik und Führungskultur herausfordert.

Die Studie, welche auf einer Umfrage der Zeitungsgruppe Welt und der Unternehmensberatung Roland Berger unter deutschen Topmanagern basiert, ergab, dass fast 80 Prozent der Befragten ihr Unternehmen für nicht gut vorbereitet halten.

"Firmen, die jetzt handeln und bessere Arbeitsmodelle anbieten, werden gute Mitarbeiter an sich binden können und sich so klare Wettbewerbsvorteile sichern", erörterte Ina Wietheger, welche an der Studie mitgearbeitet hat. "Denn in Zeiten des demografischen Wandels werden Unternehmen in Zukunft immer stärker um qualifizierte Fachkräfte kämpfen."


Weitere Informationen zur Studie finden Sie hier.


Steuerrechtliche Vorteile für Unternehmen und bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie

Um Beschäftigten, die zum Beispiel nach der Elternzeit wieder in den Beruf zurückkehren, den Wiedereinstieg problemloser zu ermöglichen, erhalten Unternehmen seit Beginn des Jahres die Möglichkeit, ihren Arbeitnehmern/innen steuerfreie Serviceleistungen zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie anzubieten. Dies sind insbesondere die Beratung und Vermittlung von Betreuungsleistungen für Kinder und pflegebedürftige Angehörige.

Zudem kann das Unternehmen Kosten, die kurzfristig aus zwingenden beruflich veranlassten Gründen entstehen, bis zu einem Betrag von 600 Euro im Kalenderjahr steuerfrei ersetzen. Voraussetzung ist, dass es sich um eine zusätzliche, außergewöhnliche - also außerhalb der regelmäßig üblicherweise erforderlichen - Betreuung handelt, die zum Beispiel durch dienstlich veranlasste Fortbildungsmaßnahmen der Beschäftigten oder eines zwingenden beruflichen Einsatzes zu außergewöhnlichen Dienstzeiten bzw. bei Krankheit eines Kindes oder eines pflegebedürftigen Angehörigen notwendig werden.


Darüber informierte das Bundesfinanzministerium in seiner Pressemitteilung "Was ändert sich im Steuerrecht im Jahr 2015?"


Wissenswertes für Eltern und Familie


Vorschau: Das neue ElterngeldPlus tritt am 01. Juli 2015 in Kraft

Bereits in unserem letzten Newsletter hatten wir auf die Neuerungen des Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetzes hingewiesen.

Auf den Seiten des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend kann man nun eine Vielzahl erklärender Publikationen zum Thema ElterngeldPlus bestellen oder herunterladen.

Des Weiteren hat das Ministerium eine speziell zum Thema konzipierte Internetseite online gestellt. Diese erreichen Sie unter folgendem Link:

http://www.elterngeld-plus.de/

Zusätzlich kann man auf den Seiten des Ministeriums mit Hilfe des "Elterngeld-Rechners" sein individuelles Basiselterngeld oder das ElterngeldPlus berechnen lassen.

Den Rechner finden Sie unter folgendem Link.

Wenn Sie Fragen zum neuen Gesetzestext und zum ElterngeldPlus haben, rufen Sie uns an: 0331 70445720. Wir beraten Sie gern!

Foto: © chaos.design – Fotolia


10 Jahre Familienpass – Rabatt für 626 Familienfreizeitangebote

Der beliebte Freizeit- und Ausflugsplaner, welcher für das Jahr 2015/2016 erschienen ist, bietet Rabatte für 626 Familienerlebnisse in Brandenburg und Berlin. Von Abenteuerpark bis Zoo – der Pass gewährt Preisnachlässe von mindestens 20 Prozent auf den normalen Eintrittspreis bzw. 10 Prozent auf vorhandene Familienrabatte. Zusätzlich enthält er mehr als 180 Freikarten für Kinder. Zu jedem Angebot im Familienpass gibt es eine Kurzbeschreibung, die Angaben zu Normalpreisen und Rabatten, Hinweise zu Öffnungszeiten und Anfahrten mit der Bahn sowie die Kontaktdaten des Anbieters enthält.

Der 10. Familienpass ist vom 1. Juli 2015 bis 30. Juni 2016 gültig und kann ab sofort landesweit für 2,50 Euro pro Stück erworben werden.

Hinweis: Erhältlich ist der Pass überall im Land Brandenburg (u.a. bei Zeitschriftenhändlern, bei den Lokalen Bündnissen für Familie oder in Buch- und Spielzeughandlungen.

Im Internet lässt er sich unter www.familienpass-brandenburg.de bestellen.


Neue Studie "Nachhaltige Effekte der Elterngeldnutzung durch Väter"

Im Rahmen der Studie "Nachhaltige Effekte der Elterngeldnutzung durch Väter" hat die Hans Böckler Stiftung herausgefunden, dass das Elterngeld die Partnerschaft stärken kann. Jedoch müssten, laut Studie, gerade im Umfeld der Väter die individuellen und betrieblichen Voraussetzungen dafür stimmen, dass es zu einer partnerschaftlichen Arbeitsteilung kommen kann.

Ob Väter sich grundsätzlich für "Elternmonate" entscheiden, hängt der Studie zufolge vor allem davon ab, wie sicher der Arbeitsplatz und wie familienorientiert die/der Arbeitgeber/in ist.

Eine Zusammenfassung der Studie, welche von Svenja Pfahl, Stefan Reuyß, Dietmar Hobler und Sonja Weeber vom Berliner SowiTra-Institut mit Unterstützung der Hans-Böckler-Stiftung verfasst wurde, finden Sie hier.

Für die Studie wurden ausführliche Interviews mit 43 Elterngeldvätern sowie eine Online-Umfrage mit mehr als 600 Teilnehmern durchgeführt.


Überarbeitung des Mutterschutzgesetzes soll angestoßen werden

Die schon seit längerem geplante Novellierung des Mutterschutzgesetzes könnte eine große Chance für ein zeitgemäßes Mutterschutzrecht darstellen.

Zu diesem Schluss kommen ausgewiesene Arbeitsschutzexperten/innen und Frauenpolitiker/innen des DGB, der Arbeitnehmerkammer Bremen, des Arbeitskreises Frauengesundheit in Medizin, Psychotherapie und Gesellschaft (AKF) und der Deutschen Gesellschaft für Psychosomatische Frauenheilkunde und Geburtshilfe (DGPFG), welche sich intensiv mit dem Thema beschäftigt haben.

Die Ergebnisse ihrer gemeinsamen Diskussionen haben sie in einer Broschüre zusammengefasst, welche hier heruntergeladen werden kann.


Alles was Recht ist


Betreuungsgeld auf dem Prüfstand

Das 2013 eingeführte Betreuungsgeld in Höhe von 150 Euro soll junge Mütter und Väter, die für ihr Kind die frühkindliche Förderung in einer Kindertageseinrichtung oder in Tagespflege nicht in Anspruch nehmen, finanziell unterstützen.

Gegen das Betreuungsgeld hatte die Freie Hansestadt Hamburg Verfassungsbeschwerde beim zuständigen Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe eingereicht.

Nach einer ersten Anhörung am 14. April 2015 wird nun ein Grundsatzurteil im Herbst 2015 erwartet.

Nähere Informationen zum Verfahren beim Bundesverfassungsgericht finden Sie hier.



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