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Ausgabe vom 16.09.2016

Liebe Leserinnen und Leser,

das Team der Servicestelle Arbeitswelt und Elternzeit will Sie in dieser neuen Ausgabe des Newsletters mit interessanten Themen und Änderungen zur Vereinbarkeitsthematik sowie über aktuelle Ereignisse auf dem Laufenden halten.

Darüber hinaus präsentieren wir Ihnen ein familienfreundliches Unternehmen aus Brandenburg. Das Praxisbeispiel Hotel Gutenmorgen aus dem Dorf Zechlin im Landkreis Ostprignitz-Ruppin ist ein in zweiter Generation geführter Familienbetrieb mit einer familienbewussten Personalpolitik und Maßnahmen zur Förderung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

Außerdem finden Sie Veranstaltungstipps und weitere Informationen in unserem Newsletter, der sich sowohl an Unternehmen und deren Personalverantwortliche als auch an (werdende) Eltern und thematisch interessierte Menschen richtet.

Das Team der Servicestelle berät Sie gern zu allen Fragen rund um Mutterschutz, Elternzeit und Wiedereinstieg in den Beruf. Sie erreichen uns auch telefonisch unter der folgenden Nummer 0331-70445720.

Ich wünsche Ihnen viel Freude bei der Lektüre des Newsletters!

Peter Effenberger

Bereichsleiter ZAB Arbeit

Foto: Peter Effenberger
© ZAB ZukunftsAgentur Brandenburg GmbH


Der Newsletter kann gerne an Interessierte weitergereicht und hier abonniert werden. Wenn Sie Probleme mit der Darstellung des Newsletters haben, klicken Sie bitte hier.


++ Wirtschaftsminister Albrecht Gerber besucht den Stand der Servicestelle auf dem Brandenburg-Tag in Dahlwitz-Hoppegarten ++

v. l. n. r.: Wirtschaftsminister Albrecht Gerber, Pervin Sucuoglu-Avramidis Beraterin der Servicestelle Arbeitswelt und Elternzeit
Foto: Christian Neumann Berater der Servicestelle Arbeitswelt und Elternzeit
© Christian Neumann Berater der Servicestelle Arbeitswelt und Elternzeit

 

Weitere Informationen über die Standbetreuung der Servicestelle auf dem Brandenburg-Tag in Dahlwitz-Hoppegarten finden Sie hier » oder weiter unten im Newsletter.



Wissenswertes für Unternehmen


Ein familienfreundliches Unternehmen aus Brandenburg: "Hotel Gutenmorgen"

Wir präsentieren das familienfreundliche Unternehmen „Hotel Gutenmorgen“ aus dem Dorf Zechlin im Landkreis Ostprignitz-Ruppin.

Das Hotel Gutenmorgen, eingebettet im märkischen Land, am Rande der mecklenburgischen Seenplatte zwischen Großen Zechliner See und idyllischen Waldabschnitten, ist in Familienhand betriebene Gaststätte/Hotel.

Mit der Pachtung des Ferienheimes im Jahr 1991 wurde der Grundstein der Selbständigkeit gelegt und wird bis heute mit 62 Hotelzimmern und fünf Ferienhäusern als generationen­übergreifender Familienbetrieb weitergeführt.

Mit dem Unternehmensmotto „Wir möchten nicht das größte, sondern das beliebteste Hotel sein“ gehört Hotel Gutenmorgen zu den familienfreundlichsten Unternehmen im Land Brandenburg.

Weitere Informationen zu den familienfreundlichen Maßnahmen des Familienbetriebs "Hotel Gutenmorgen" finden Sie hier.

Foto: Hotel Gutenmorgen aus Ostprignitz-Ruppin
© Hotel Gutenmorgen


Fachtagung "Familienfreundliche Arbeitswelt in Brandenburg voranbringen!"

Der Faktor Personal entwickelt sich immer stärker zum bedeutendsten Aspekt für die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen. Unter den Bedingungen des demografischen Wandels
und des mittlerweile in vielen Betrieben angekommenen Fachkräftemangels stellt dies eine
große Herausforderung dar. Gleichzeitig wachsen die Ansprüche der Beschäftigten, das Verhältnis von Beruf und Familie neu zu bestimmen. Flexible Arbeitszeiten, Angebote zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie und mobiles Arbeiten bestimmen in wachsendem
Ausmaß für Beschäftigte die Attraktivität von Unternehmen.

Mit diesem Hintergrund lud das Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie am 8. September 2016 zur Fachtagung in die Staatskanzlei des Landes Brandenburg.
Die Servicestelle nutzte den Rahmen der Veranstaltung, um die umfassenden Service- und Beratungsangebote für Angestellte und deren Arbeitgeber bzw. Arbeitgeberinnen in Form einer Präsentation vorzustellen.

Ziel der Veranstaltung war es zum einen im Dialog neue Impulse für eine familienfreundliche Arbeitswelt als Beitrag zur Fachkräftesicherung im Land Brandenburg zu setzen. Zum anderen sollte die Veranstaltung dazu dienen, anhand konkreter betrieblicher Praxisbeispiele und Beratungsangebote Umsetzungsstrategien aufzuzeigen.


Bundesprogramm "Sprach-Kitas": Neue Förderwelle gestartet

Das Bundesprogramm "Sprach-Kitas" unterstützt Kindertageseinrichtungen mit einem hohen Anteil an Kindern mit besonderem Sprachförderbedarf mit zusätzlichen personellen Ressourcen. Neben den Fachkräften für sprachliche Bildung in den Kitas werden zusätzliche Fachberatungen gefördert, die die beteiligten Kitas kontinuierlich bei der Programmumsetzung begleiten. Die inhaltlichen Schwerpunkte des Bundesprogramms liegen neben der syste­matischen alltagsintegrierten sprachlichen Bildung auf den Themen inklusive Pädagogik und Zusammenarbeit mit Familien.

Das Bundeskabinett hat mit den Eckwerten für den Haushalt 2017 und dem Finanzplan bis 2020 zusätzliche Mittel für den Ausbau und die sprachliche Bildung in der Kindertagesbetreuung in Aussicht gestellt. Vorbehaltlich der Zustimmung des Deutschen Bundestags können weitere Einrichtungen und Fachberatungen bundesweit im Zeitraum vom 1. Januar 2017 bis zum
31. Dezember 2020 gefördert werden.

Informationen und das Online-Formular sind auf www.sprach-kitas.fruehe-chancen.de zu finden.


Initiative Chefsache

„Chefsache“ ist ein Netzwerk von Führungskräften aus Wirtschaft, Wissenschaft, öffentlichem Sektor und Medien, die sich der Chancengleichheit von Frauen und Männern persönlich verpflichtet fühlen. Anspruch und Ziel von „Chefsache“ ist es, als Initiative mit Vorbildcharakter den notwendigen gesellschaftlichen Wandel mit neuen Konzepten und Ansätzen zu unterstützen.

Das Netzwerk sucht Personen, Organisationen und Initiativen, die sich mit herausragenden Projekten nachhaltig und innovativ für Chancengleichheit in der Arbeitswelt einsetzen. Gemein­sam verleihen die Schirmherrin Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel und die Mitglieder der Initiative nun erstmals den „Chefsachen Award“. Der Award zeichnet Projekte aus, die helfen, Rollenklischees und negative Auswirkungen von unbewussten Denkmustern abzubauen.

Vorschläge sowie Bewerbungen für das eigene Projekt können für den „Chefsache Award“
bis zum 15. September 2016 eingereicht werden.

Weitere Informationen finden Sie unter www.initiative-chefsache.de.


Wissenswertes für Eltern und Familie


Familienpass Brandenburg 2016/2017

Der Familienpass Brandenburg 2016/2017 ist erschienen. Der beliebte Freizeit- und Ausflugsplaner bietet mindestens 20 Prozent Rabatt und teilweise sogar freien Eintritt für Kinder bei 638 Angeboten von Familienerlebnissen in Brandenburg und Berlin.

Der 414-Seiten starke Pass mit 638 Freizeitangeboten ist vom 1. Juli 2016 bis zum 30. Juni 2017 gültig. Er ist ab sofort landesweit im Handel für 2,50 Euro erhältlich. Wie in den Vorjahren wurde er in enger Kooperation von Familienministerium, Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH (TMB) und zahlreichen Freizeitanbietern erstellt.

Weitere Informationen finden Sie hier.


Der Kinderzuschlag wird erhöht

Zum 1. Juli 2016 wurde der Kinderzuschlag um 20 Euro erhöht, wodurch Eltern mit geringem Einkommen auf Antrag monatlich bis zu 160 Euro zusätzlich zum Kindergeld erhalten können. Ein entsprechender Beschluss sieht u.a. vor, die Höchsteinkommensgrenze beim Kinderzuschlag zu lockern, die Anrechnung von Unterhaltsleistungen zu ändern und die bürokratischen Hürden bei der Beantragung des Kinderzuschlags abzubauen. Dadurch soll mehr unterstützungsbedürftigen Familien als bisher der Zugang zum Kinderzuschlag ermöglicht werden. Mit Hilfe dieser Ergänzungsleistung wird ein Beitrag zur Bekämpfung der Kinderarmut geleistet werden. Der Kinderzuschlag wird auf Antrag zusätzlich zum Kindergeld an gering verdienende Eltern ausgezahlt. Dieser kann bei den Familienkassen beantragt werden. Einen aktuellen Überblick über den Kinderzuschlag und die vielfältigen weiteren Unterstützungsleistungen für Familien bietet der „Ratgeber für Familien 2016/2017“ der kostenlos beim Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie bezogen werden kann.

Weitere Informationen dazu erhalten Sie unter www.masgf.brandenburg.de.


Früherkennungsuntersuchungen für Kinder

Die Kinder-Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA), in der die Früherkennung von Krankheiten bei Kindern bis zum vollendeten 6. Lebensjahr geregelt ist, wird neu strukturiert. Einen entsprechenden Beschluss fasste der G-BA bereits am 18. Juni 2015 in Berlin, der aller­dings erst dann in Kraft treten wird, wenn u.a. auch das Kinder-Untersuchungsheft
(„Gelbes Heft“) als Anlage der Richtlinie angepasst wurde.

Der G-BA hat im Jahr 2005 mit der Überarbeitung der Kinder-Richtlinie begonnen. Zunächst erfolgten mehrere Nutzenbewertungen für neue Untersuchungsverfahren, auf deren Grundlage in einem zweiten Schritt die Früherkennungsuntersuchungen für Kinder, die sogenannten U1 bis U9, überarbeitet wurden.

Maßnahmen

Kinder bis zur Vollendung des 6. Lebensjahres haben gemäß § 26 SGB V Anspruch auf Untersuchungen zur Früherkennung von Krankheiten, die ihre körperliche oder geistige Entwicklung gefährden könnten.

Alle Früherkennungsmaßnahmen für Kinder, die als reguläre Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung angeboten werden, sind Bestandteil der Kinder-Richtlinien des G-BA. Durchgeführt werden sie in festgelegten Abständen als ärztliche Untersuchungen U1 bis U9 sowie als spezifische Früherkennungsuntersuchungen.

Weitere Informationen dazu finden Sie unter www.g-ba.de.


Weiterentwicklung des Familien- und Kinderpolitischen Programms

Das Familien- und Kinderpolitische Programm des Landes Brandenburg wird weiterentwickelt. Ein entsprechender Antrag der Regierungsfraktionen wurde bereits im Juni dieses Jahres im Landtag beschlossen. Damit wird ein zentrales Vorhaben des Koalitionsvertrages umgesetzt.

Mit dem Familien- und Kinderpolitischen Programm wurde in Brandenburg in den vergangenen zehn Jahren ein dichtes Netz von Unterstützungsstrukturen geknüpft. Mittlerweile gibt es landesweit Vor-Ort-Netzwerke verschiedener Akteurinnen und Akteure aus Kommunen, Wirtschaft, Verwaltung und Zivilgesellschaft.


Alles was Recht ist


Elterngeld gilt für Hartz-IV-Empfänger weiterhin als Einkommen

Ein Vater ist vor dem Bundessozialgericht (BSG) in Kassel mit dem Versuch gescheitert, die Regeln zum Elterngeld für Hartz-IV-Empfänger zu kippen. Das Elterngeld zählt auch weiterhin als Einkommen, wie bereits am 26. Juli 2016 das BSG entschied. Die Klage des Vaters wurde von den höchsten deutschen Sozialrichtern als unzulässig verworfen, so dass
sich der vierte Senat inhaltlich nicht mit dem Thema auseinandersetzen musste, da gesetzliche Anforderungen nicht erfüllt waren. Auch bei Geringverdienern wird das Elterngeld bei der Berechnung des Kinderzuschlags als Einkommen angerechnet (AZ: B 4KG 2/14 R).<//a>
Wie das BSG entschied, verstößt die Regelung nicht gegen das Recht auf ein menschenwürdiges Existenzminimum.

Alle weiteren Informationen zum Terminbericht des BSG vom 26. Juli 2016 finden Sie http://juris.bundessozialgericht.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bsg&Art=tm&Datum=2016&nr=14336


Veranstaltungen


Brandenburg-Tag in Dahlwitz-Hoppegarten

Die Servicestelle Arbeitswelt und Elternzeit nahm an dem diesjährigen Brandenburg-Tag in Dahlwitz-Hoppegarten im Landkreis Märkisch-Oderland teil.

Vor Ort waren Beraterinnen und Berater zur Standbetreuung aber auch als Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner für die umfassenden Service- und Beratungsangebote der Servicestelle, die sich an Unternehmen und Beschäftigte gleichermaßen richten. Grundlegend wurden persönliche Beratungen zu den Themen Mutterschutz, Elternzeit und Wiedereinstieg in den Beruf durchgeführt.

Weitere Informationen über den Brandenburg-Tag in Dahlwitz-Hoppegarten finden Sie hier.


Impressum

Newsletter Servicestelle Arbeitswelt und Elternzeit

ZAB ZunkunftsAgentur Brandenburg GmbH (ZAB)
Steinstraße 104 - 106, 14480 Potsdam

V.i.S.d.P. Alexander Gallrein, Leiter Marketing/Kommunikation

Tel. 0331/660 3103

alexander.gallrein@zab-brandenburg.de



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