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Ausgabe vom 14.07.2014

Liebe Leserinnen und Leser,

Fachkräfte sind ein entscheidender Faktor für den Erfolg eines Unternehmens. Der demografische Wandel facht den Wettbewerb um gut ausgebildete und motivierte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer an. Eine familienbewusste Personalpolitik fördert die Motivation und Unternehmensbindung und stärkt die Attraktivität als Arbeitgeber. Die Servicestelle Arbeitswelt und Elternzeit stellt in einer neuen Broschüre kreative und praxisnahe Lösungen zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie vor. Lesen Sie mehr im Bereich "News"

Welche Herausforderungen und Chancen birgt die Vereinbarkeit von Beruf und Familie für Unternehmen und Beschäftigte? Zu diesem Thema möchte sich die Servicestelle auf der diesjährigen Fachtagung am 20. August mit Unternehmen, Personalverantwortlichen und Fachleuten aus den Regionen des Landes Brandenburg sowie Vertreterinnen und Vertretern aus Politik und Gesellschaft sowie Beschäftigte im Kongresshotel Potsdam am Templiner See in Potsdam austauschen.

Für heute wünschen wir Ihnen mit unserem Newsletter eine interessante Lektüre! Und, wenn Sie möchten, kann er gern an Interessierte weitergereicht und hier abonniert werden.

Freundliche Grüße aus Potsdam senden Ihnen
Peter Effenberger, kommissarischer Bereichsleiter ZAB Arbeit und
Simone Olbrich, Projektkoordinatorin Servicestelle Arbeitswelt und Elternzeit


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Neue Broschüre mit Praxisbeispielen zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie

Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie wird zu einem immer wichtigeren Kriterium für Fachkräfte bei der Wahl ihres Arbeitgebers. Deshalb hält der Faktor Familienfreundlichkeit in der Firmenphilosophie von Unternehmen in Brandenburg zunehmend Einzug. Die Servicestelle Arbeitswelt und Elternzeit hat eine Broschüre erstellt, in der elf brandenburgische Unternehmen beispielhaft zeigen, mit welchen Maßnahmen die Vereinbarkeit von Beruf und Familie gut gelingt.

Zwei dieser Praxisbeispiele sind der Potsdamer Medizintechnik-Betrieb Christoph Miethke GmbH & Co. KG und die AneCom AeroTest GmbH, ein Ingenieur- und Test-Dienstleister für die Triebwerks-und Gasturbinenindustrie mit Sitz in Wildau. Arbeits- und Familienminister Günter Baaske, ZAB-Geschäftsführer Dr. Steffen Kammradt sowie der Geschäftsführer der AneCom Aerotest GmbH, Dr. Edmund Ahlers, haben Christoph Miethke  am 4. Juli besucht und im Rahmen einer Presseveranstaltung die aktuelle Broschüre „Familienfreundliche Unternehmen im Land Brandenburg – ein guter Platz für Fachkräfte“ vorgestellt.


Wissenswertes für Unternehmen


Verleihung Unternehmerpreis "Familienfreundlich in PM"

Am 15. Mai hat der Landkreis Potsdam-Mittelmark zum zweiten Mal den Unternehmerpreis "Familienfreundlich in PM" verliehen. Zu den Preisträgern 2014 gehören in der Kategorie "Nachwuchsgewinnung" das Autohaus Kühnicke e.K. aus Michendorf, in der Kategorie "Mitarbeiterbindung" die EBK Krüger GmbH & Co. KG aus Teltow und in der Kategorie "Mitarbeitersicherung" die Fliedners Wohn- und Werkstätten am Standort Bad Belzig.

Mit dem Preis "Familienfreundlich in PM" zeichnet der Landkreis seit 2013 Unternehmen für ihr besonderes Engagement bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie aus. Für den Familienfreundlichkeitspreis können Unternehmen, Betriebe und Einrichtungen auf dem Gebiet des Landkreises Potsdam-Mittelmarkt vorgeschlagen werden, die sich für ein familienfreundliches Betriebsklima einsetzen.

Foto: © stockWERK – Fotolia


Wissenswertes für Eltern und Familie


Kinderbetreuung vs. Erwerbsleben: Wie wirkt das Elterngeld?

Das Elterngeld soll Müttern helfen, schneller ins Erwerbsleben zurück zu kehren – Väter soll es motivieren, sich stärker an der Kinderbetreuung zu beteiligen. Ob das auch funktioniert hat das Berliner Institut für sozialwissenschaftlichen Transfer (SowiTra) in einer Online-Befragung mit finanzieller Unterstützung der Hans-Böckler-Stiftung untersucht.

„Unsere Untersuchungsergebnisse deuten darauf hin, dass Väter mit einer längeren Elterngeldzeit von drei Monaten oder mehr das berufliche Fortkommen ihrer Partnerinnen aktiv unterstützen“, sagt Dieter Hobler von SowiTra. Väter, die länger in Elternzeit gehen, arbeiten anschließend oft weniger Stunden und das über einem längeren Zeitraum. Zudem bringen sie sich häufiger genauso stark wie die Partnerin bei der Hausarbeit und Kinderbetreuung ein als jene Väter, die nur die zwei Bonusmonate nutzen. Die Mütter können dadurch schneller wieder erwerbstätig werden.


Forsa-Umfrage: Väter in Deutschland

Wie sehen moderne Väter ihre eigene Vaterrolle? Wie hat sich ihre Lebenssituation seit der Geburt ihres Kindes geändert? Wie lassen sich Beruf und Familie vereinbaren?: Um Antworten auf diese und andere Fragen zu erhalten, hat die forsa Gesellschaft für Sozialforschung und statistische Analysen mbH eine repräsentative Befragung zum Thema „Väter in Deutschland“ durchgeführt.


Die Mitarbeiterinnen der Servicestelle Arbeitswelt und Elternzeit nehmen an folgenden Veranstaltungen teil.

Weitere Infos
Details zu Veranstaltungen finden Sie auf den Internetseiten der Servicestelle.


Alles was Recht ist


Berücksichtigung von Provisionen bei Elterngeldberechnung

Wer Nachwuchs bekommen hat und Elternzeit nimmt, hat maximal 14 Monate lang Anspruch auf Elterngeld. Es ersetzt einen prozentualen Anteil des monatlichen Durchschnittseinkommens der vergangenen zwölf Monate vor Geburt eines Kindes.

Das Bundessozialgericht hat jetzt mehrfach bejaht (Verfahren vom 26.03.2014, Az.: B 10 EG 7/13, B 10 EG 12/13 R und B 10 EG 14/13 R), dass bei der Berechnung der Lohnersatzleistung nicht nur die erhaltenen Gehälter zu berücksichtigen sind. Die Höhe des Elterngeldes wird zudem von regelmäßig gezahlten Provisionen beeinflusst.


Recht auf Bildung im Mutterschutz

Mit einem aktuellen Urteil (Verfahren vom 06.03.2014, Az.: C-595/12) stärkt der Europäische Gerichtshof (EuGH) die Karrierechancen von Müttern im Öffentlichen Dienst nach einer Schwangerschaft.

Nach Auffassung der Luxemburger Richter müssen Frauen wegen der gebotenen Chancengleichheit das gleiche Bildungsangebot eines Arbeitgebers ausschöpfen können wie ihre männlichen Kollegen. Hat eine Fortbildung während des Mutterschutzes begonnen, sind Arbeitgeber laut des aktuellen Urteils verpflichtet, so bald wie möglich einen Nachschulungstermin anzubieten.



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