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Ausgabe vom 12.08.2015

Liebe Leserinnen und Leser,

Foto: Peter Effenberger
(© ZAB ZukunftsAgentur Brandenburg GmbH)

das Team der Servicestelle Arbeitswelt und Elternzeit will Sie in dieser neuen Ausgabe des Newsletter mit interessanten Themen und Änderungen zur Vereinbarkeitsthematik sowie über aktuelle Ereignisse auf dem Laufenden halten.

Zu den Beiträgen zählt eine Vielzahl an unterschiedlichen Meldungen über gegenwärtige Gesetzesänderungen, spannende Apps für (werdende) Eltern, Studien zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie die Präsentation von familienfreundlichen Unternehmen aus Brandenburg. Besonders die Präsentation von klein- und mittelständischen Unternehmen, die sich stark für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie innerhalb ihres Betriebes einsetzen, liegt uns sehr am Herzen. Daher wollen wir Ihnen die Bäckerei "Ihre kleine Backstube" aus Nuthetal (Bergholz-Rehbrücke) als Praxisbeispiel einer familienbewussten Personalpolitik vorstellen.

Der Newsletter richtet sich sowohl an Unternehmen und deren Personalverantwortliche als auch an (werdende) Eltern und thematisch interessierte Menschen.

Das Team der Servicestelle berät Sie gern zu allen Fragen rund um Mutterschutz, Elternzeit und Wiedereinstieg in den Beruf. Sie erreichen uns auch telefonisch unter der folgenden Nummer 0331-70445720.

Ich wünsche Ihnen viel Freude bei der Lektüre des Newsletters!

Peter Effenberger

Bereichsleiter ZAB Arbeit

 


Der Newsletter kann gerne an Interessierte weitergereicht und hier abonniert werden. Wenn Sie Probleme mit der Darstellung des Newsletters haben, klicken Sie bitte hier.



Wissenswertes für Unternehmen


Ein familienfreundliches Unternehmen aus Brandenburg: „Ihre kleine Backstube“

Wir präsentieren ein familienfreund­liches Unternehmen aus Brandenburg "Ihre kleine Backstube" aus Nuthetal (Bergholz-Rehbrücke).

Der Bäckermeister Holger Schüren führt das Unternehmen mit seiner Ehefrau Jana Schüren seit 2007.

Die Backstube ist ein kleiner Bäckereibetrieb mit eigens hergestellten Backwaren aus der eigenen Produktion. Sie garantieren für ständige Frische der Produkte, da der Weg zwischen Backofen und Verkaufstresen wenige Meter voneinander entfernt ist.

Eine gute und harmonische Zusammenarbeit ist dem Bäckermeister sehr wichtig. In diesem Zusammenhang steht die Familienfreundlichkeit im Vordergrund. Daher sind Betriebsfahrten an die Ostsee oder außerdienstliche Veranstaltungen mit Mitarbeitern und deren Familien­angehörigen eine mit viel Spaß und Freude umgesetzte Maßnahme.

Weitere Informationen über "Ihre kleine Backstube" finden Sie hier.


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24-Stunden Kita

Die Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig plant den Ausbau von Betreuungsangeboten für die Abend- und Nachstunden in Kindertagesstätten. Dazu sollen bis zu 100 Millionen Euro für die Jahre 2016 bis 2018 bereitgestellt werden. Das Ziel des Förderprogramms ist es, Betreuungsangebote auch in Randzeiten zu gewährleisten. Für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die im Schichtdienst arbeiten, soll die Möglichkeit einer guten Betreuung zu Randzeiten geboten werden und nicht eine längere Betreuung der Kinder insgesamt. Das wichtigste Ziel dabei ist, dass bundesweit ein bedarfsgerechtes und qualitativ gutes Angebot an Betreuungsplätzen insbesondere für Kinder unter drei Jahren gewährleistet wird.

Das Geld stammt aus zusätzlichen Investitionsmitteln des Bundes und steht ab kommenden Herbst Kita-Trägern zu, die ihren Förderbedarf anmelden. Auch betrieblich organisierte Kinderbetreuung, die sogenannten 24-Stunden Kitas können von der Ministerin gefördert werden.

Weitere Informationen zu den Themen Kinderbetreuung und zu deren Ausbau sowie Allgemeines zu "Kinder und Jugend" bietet das Bundesfamilienministerium unter folgendem Link: www.bmfsfj.de.


Landeswettbewerb Familien- und kinderfreundliche Gemeinde

Das Familienministerium hat den 8. Landeswettbewerb „Familien- und kinderfreundliche Gemeinde“ gestartet. Gesucht werden Orte, die gute Lebensbedingungen für Familien schaffen. Kommunen können bis zum 4. September 2015 ihre Wettbewerbsbeiträge einreichen. Auf die Sieger warten Preisgelder in Höhe von insgesamt 76.700 Euro.

An dem Wettbewerb können sich alle Städte und Gemeinden im Land Brandenburg beteiligen, nicht jedoch einzelne Ortsteile. In diesem Jahr sollen vor allem Maßnahmen und Konzepte ausgezeichnet werden, die auf Chancengerechtigkeit zielen und die Teilhabe aller Familien und Kinder vor Ort ermöglichen. Eine Jury wird die eingereichten Beiträge bewerten. Die Preisgelder sollen in den Gemeinden zweckgebunden zur Weiterentwicklung der Familienfreundlichkeit verwendet werden. Die Preisverleihung wird am 4. Dezember 2015 stattfinden.

Weitere Informationen und Bewerbungsbögen sind für Interessierte unter folgendem Link www.masgf.brandenburg.de zu finden.


Neue Studie zur Aufgabenteilung in Familie und Beruf

Die neue Publikation „Weichenstellungen für die Aufgabenteilung in Familie und Beruf“ ist ein Untersuchungsbericht vom Institut für Demoskopie Allensbach zu einer repräsentativen Befragung von Elternpaaren, die im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend durchgeführt wurde.

Gegenstand der Untersuchung ist die Ermittlung der Entscheidungsfindung von Eltern, wie sie nach der Geburt ihres Neugeborenen den Anteil der Erwerbs- und der Familienarbeit aufteilen. Diese wichtige Entscheidung von Müttern und Vätern nimmt in vielen Familien einen wesentlichen Einfluss auf die wirtschaftliche Stabilität, die soziale Teilhabe sowie auf die jeweilige Entwicklungsmöglichkeit des Partners.

Die Studie stützt sich dabei auf eine repräsentative Befragung von insgesamt 3.151 Müttern und Vätern in Form eines Interviews, die als Paare mit ihren gemeinsamen Kindern unter 6 Jahren zusammenleben und über die Vereinbarkeit von Beruf und Familie berichten.

Weitere Informationen sowie das Ergebnis zur Studie finden Sie hier.


Wissenswertes für Eltern und Familie


Erhöhung - Kindergeld

Die Bundesregierung hat beschlossen, dass das Kindergeld rückwirkend zum 01. Januar 2015 um vier Euro erhöht wird. Des Weiteren soll die Anhebung des Kinderfreibetrages für das laufende Jahr um 144 Euro auf 7.152 Euro durchgeführt werden.

Die Eltern erhalten somit:

   • für das erste und zweite Kind je 188 Euro,

   • für das dritte Kind 194 Euro und

   • für jedes weitere Kind 219 Euro.

Die Zählweise richtet sich dabei nach dem Geburtsdatum des ältesten und somit ersten Kindes, solange ein Anspruch besteht. Das Kindergeld erhalten Kinder bis zum 18. Lebensjahr, der Anspruch verlängert sich automatisch durch eine Berufsausbildung. Wenn diese andauert, bleibt der Anspruch bis zum 25. Lebensjahr bestehen. Neben den Ausbildungsberufen gehören auch ein Studium, Praktika und eine betriebliche Ausbildung zur Berufsausbildung, wenn ein bestimmtes Berufsziel verfolgt wird.

Weitere Informationen zum Kindergeld finden Sie unter www.kindergeld.org.


Die „Erste Schritte“ App

Die kostenlose App "Erste Schritte" ist ein mobiler Ratgeber für Eltern rund um das erste Lebensjahr des Kindes. Die App ist in vier Kapitel gegliedert und bietet den Müttern und Vätern viele Tipps für den Alltag.

Der „Schrittzähler“ begleitet die Eltern sowohl vor der Geburt Monat für Monat als auch durch das erste Jahr. Checklisten zu den Kategorien „Gesundheit und Ernährung“, „Rechte und Leistungen“ sowie „Entwicklung und Alltag“ informieren Mütter und Väter über anstehende Behördengänge, staatliche Leistungen wie Elterngeld und Elternzeit sowie den Zeitpunkt der nächsten U-Untersuchung.

Im Babytagebuch „Meilensteine“ können Eltern wichtige Entwicklungsschritte und besondere Ereignisse mit Bildern und kurzen Notizen festhalten, die direkt mit der App per E-Mail versendet werden können.

Unter dem Stichwort „ABC“ befindet sich ein Ratgeber, der die wichtigsten Informationen von
„A“ wie alleinerziehend bis „Z“ wie Zahn bereithält. Der „Ersthelfer“ bündelt Schritt-für-Schritt-Anleitungen und Sofortmaßnahmen für den Notfall, die den (werdenden) Eltern zur Verfügung stehen.

„Erste Schritte“ greift auf das umfassende Informationsangebot des Bundesfamilienministeriums zurück und macht die App zum mobilen Begleiter für junge Eltern und ihre Kinder.

Weitere Informationen zur App und zum Download bietet das Bundesfamilienministerium unter folgendem Link www.bmfsfj.de.


Die "Baby & Essen" App

Die App „Baby & Essen“ ist eine kostenlose App für Eltern, denen eine ausführliche Übersicht zum Thema Nahrung für ihre Neugeborenen im 1. Lebensjahr geboten wird. Für Mütter und Väter werden dabei detaillierte Informationen zur Ernährung ihres Neugeborenen zur Verfügung gestellt. Weitere Kategorien für stillende Mütter, wichtige Fragen und Antworten sowie ein Papa-Modus sind in der App vorhanden.

Ausführliche Tipps zur ausgewogenen Ernährung in der Stillzeit und diverse wichtige Fragen zum Stillen mit Muttermilch sowie Flaschennahrung oder Beikost und diverse Checks zum Thema „Allergie-Risiko“, „Reif-für-Brei“ und Rezepte für abwechslungsreiche Gemüse-, Milch- und Getreidebreigerichte bieten den Eltern eine bedienerfreundliche Übersicht.

Die App wurde vom „Netzwerk Gesund ins Leben“ entwickelt, das zudem eine IN FORM-Initiative des Bundesernährungsministeriums ist. Die App basiert daher auf bundesweit einheitlich und wissenschaftlich fundierten Empfehlungen zur Säuglingsernährung und Ernährung der stillenden Mutter. Als Download steht die Baby-App für iOS und Android-Geräte zur Verfügung.

Weitere Informationen zur Nutzung der App finden Sie hier.


Alles was Recht ist


Betreuungsgeld scheitert am Verfassungsgericht

Das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) hat am 21. Juli 2015 das Betreuungsgeld für unvereinbar mit dem Grundgesetz erklärt. Dass im Sommer 2013 eingeführte Gesetz, ist somit als verfassungswidrig und nichtig zu erachten.

Das Gesetz sah vor, dass, wenn die Betreuung eines Kindes zwischen dem 15. und 36. Lebensjahr von den Müttern und Vätern zu Hause übernommen und eine öffentlich geförderte Kitabetreuung nicht in Anspruch genommen wurde, die Eltern ein Betreuungsgeldanspruch in Höhe von 150 Euro im Monat hatten.

Das Gericht setzt nach seiner jüngsten Entscheidung keine Übergangsfrist für die Fortgeltung der Regelungen fest. Die Richter überlassen es damit dem Bund und der Verwaltung, über eine weitere Geltung bereits bewilligter Leistungen zu entscheiden. Bereits genehmigte Bescheide und erhaltene Betreuungsgelder bleiben daher vorerst weiterhin in Kraft. Anders ist es mit eingereichten, aber noch nicht genehmigten Anträgen. Sie werden nicht mehr bearbeitet.

Weitere Informationen zum Urteil des Bundesverfassungsgerichts finden Sie hier.


Veranstaltungshinweis


5. Potsdamer Weiterbildungstag

Der Potsdamer Weiterbildungstag findet am 14.09.2015 bereits zum fünften Mal in Folge statt. Mit dem Aktionstag soll auch in diesem Jahr wieder eine breite Öffentlichkeit auf die Bedeutung des lebenslangen Lernens aufmerksam gemacht werden. Rund 40 regionale Bildungsanbieter werden im Stern-Center Potsdam zwischen 10 Uhr und 20 Uhr ihre aktuellen Angebote präsentieren. Die Ausstellung wird wieder von einem abwechslungsreichen Bühnenprogramm umrahmt: Neben umfangreichen Informationen zu Fachkräftebedarfen in wachstumsstarken Branchen, Fördermöglichkeiten und konkreten beruflichen Bildungsangeboten erwartet die Besucher ein Weiterbildungsquiz sowie bunte Unterhaltung.

Veranstalter sind Weiterbildung Brandenburg und der Regionale Weiterbildungsbeirat der Landeshauptstadt Potsdam.

Die Servicestelle Arbeitswelt und Elternzeit nimmt auch am Weiterbildungstag teil. Vor Ort wird die Beraterin Gerlinde Grass als Podiumsrednerin aber auch als Ansprechpartnerin zu den Themen Mutterschutz, Elternzeit und Wiedereinstieg in den Beruf anwesend sein.

Das Programm und weitere Informationen finden Sie unter folgendem Link:
www.wdb-brandenburg.de


Impressum

Newsletter Servicestelle Arbeitswelt und Elternzeit

ZAB ZunkunftsAgentur Brandenburg GmbH (ZAB)
Steinstraße 104 - 106, 14480 Potsdam

V.i.S.d.P. Alexander Gallrein, Leiter Marketing/Kommunikation

Tel. 0331/660 3103

alexander.gallrein@zab-brandenburg.de



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